Dolmetschdienstleistungen

Dolmetscher oder Übersetzer – ist doch das Gleiche?

Die Begriffe Übersetzer und Dolmetscher werden heutzutage von einem Großteil der Menschen synonym verstanden. In der Praxis sind diese beiden Tätigkeiten tatsächlich sehr verschieden:

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Der Begriff Übersetzen beschreibt die schriftliche Wiedergabe eines Ausgangstextes in der gewünschten Zielsprache. Hier geht es vor allem um die Fähigkeit Texte genau zu analysieren, den Zieltext so zu formulieren, dass er gut verständlich ist und einen guten Satzbau zu verwenden, der in der Fremdsprache üblich ist.

Beim Dolmetschen hingegen handelt es sich um die mündliche Übersetzung eines entweder schriftlich vorliegenden fremdsprachigen Ausgangstextes oder um die mündliche Übersetzung einer gehörten Fremdsprache in die gewünschte Zielsprache. Im Studium zum Dolmetscher liegt der Fokus vor allem auf dem schnellen Verstehen der Sprache und somit auf dem spontanen, aber sinngemäßen Übersetzen. Hier muss man Fähigkeiten besitzen, vorausschauend denken und Aussagen blitzschnell inhaltlich begreifen zu können.


Wann braucht man einen Dolmetscher?


„Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.“ – Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Generell braucht man Dolmetscher als Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Sprachen und Kulturen. Wo Menschen unterschiedlicher Sprachräume zusammenkommen und sich mündlich austauschen möchten, wird es schnell Konflikte geben, wenn niemand anwesend ist, der weiß mit beiden Seiten zu verhandeln. Oft werden Dolmetscher deshalb bei wichtigen Konferenzen, Tagungen, Kundengesprächen, Presseempfängen, Präsentationen, etc. gebraucht.


Welche Arten des Dolmetschens gibt es?

  • Simultandolmetschen: 

Hier wird der Vortrag des Redners gleichzeitig in die gewünschte Zielsprache gedolmetscht. Meist dolmetscht man beim Simultandolmetschen aus einer schalldichten Kabine. Via Kopfhörer wird die Übersetzung den Zuhörern in der von ihnen gewählten Sprache übermittelt. Pro Sprachenpaar wechseln sich meist jeweils zwei Dolmetscher im Dolmetsch-Team regelmäßig ab.

  • Konsekutivdolmetschen:

Beim Konsekutivdolmetschen wird zeitversetzt gedolmetscht. Diese Art des Dolmetschens eignet sich beispielsweise für Tischreden oder Verhandlungen. Hier verdoppelt sich die Redezeit.

  • Flüsterdolmetschen (Chuchotage):

Diese Dolmetschart ist ähnlich wie das Simultandolmetschen, denn auch hier wird zeitgleich mit dem gesprochenen Text in die Zielsprache übersetzt. Der Flüsterdolmetscher steht aber direkt neben oder hinter der Person, für die gedolmetscht wird, und gibt die Übersetzung flüsternd und ohne technisches Equipment an ihn weiter.

CNS Translations© berät Sie gerne, welche Art des Dolmetschens für Ihre Veranstaltung geeignet ist. Denn Kommunikation ist das, was ankommt!